Bauhaus

1919 grün­de­te Wal­ter Gro­pi­us, der Mit­glied im 1907 gegrün­de­ten Deut­schen Werk­bund war, in Wei­mar das Staat­li­che Bau­haus als gemein­sa­me Kunst­schu­le für Künst­ler und Hand­wer­ker. Inten­ti­on war, die gesell­schaft­li­chen Unter­schie­de auf­zu­he­ben sowie einen Bei­trag zur Völ­ker­ver­stän­di­gung zu leis­ten.

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Das Bau­haus­ge­bäu­de in Des­sau, Foto: Tegula/Pixabay

Mit ihrer Ver­bin­dung von Kunst und Hand­werk hat­te die Schu­le, die 1925 nach Des­sau umzog, maß­geb­li­chen Ein­fluss auf Archi­tek­tur, Kunst und Design, indi­rekt auch auf Musik, Dar­stel­len­de Kunst und Male­rei. Das “Bau­haus” als Stil wird immer noch als Grund­la­ge vie­ler Ent­wick­lun­gen wie Funk­tio­na­lis­mus, Klas­si­sche Moder­ne oder Neue Sach­lich­keit ange­se­hen.

Mit der Rück­be­sin­nung auf das Hand­werk und die Kunst stell­te das Bau­haus aus gestal­te­ri­scher Sicht einen Gegen­ent­wurf zur Ästhe­tik des His­to­ris­mus dar. Kunst wur­de als eine Fort­set­zung des Hand­werks, der Bau als Ergeb­nis eines Gesamt­kunst­werks von ver­schie­de­nen Küns­ten for­mu­liert. Dar­aus soll­te einen neue For­men­spra­che ent­ste­hen. Aus der ide­el­len Grund­la­ge der Bau­haus-Schu­le ent­wick­tel­te sich das “Neue Bau­en”, das die kubis­ti­sche For­men­spra­che her­vor­hebt und mit neu­en Mate­ria­li­en (Glas, Stahl, Beton, etc.) nach öko­no­mi­schen Prin­zi­pi­en vor­geht um z. B. den Mas­sen­woh­nungs­bau zu ermög­li­chen.

Web­links: Wikipedia/Bauhaus, Bauhaus/Dessau

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