Skeuomorphismus

Bei dieser Audio-Bearbeitungs­software sehen die Bedien­elemente genauso aus, wie bei den analogen Geräten davor: Schiebe­regler, Dreh­knöpfe, etc. (c) wikimedia.org DarkWave-Studio
Die Bedien­ele­men­te die­ser Soft­ware für Audio-Bear­bei­tung sehen genau­so aus, wie bei den ana­lo­gen Gerä­ten: Schie­be­reg­ler, Dreh­knöp­fe, etc. © wikimedia.org Dark­Wa­ve-Stu­dio

Skeuomor­phis­mus ist eine Stil­rich­tung im Design, bei der etwas Ver­trau­tes nach­ge­ahmt wird – in der Hoff­nung, dass damit das neue Objekt leich­ter akt­zep­tiert wird bzw. hoch­wer­ti­ger aus­sieht, zum Bei­spiel Möbel aus Span­plat­ten mit Holz­imi­tat-Kle­be­fo­lie oder Plas­tik­schuh­soh­len, die am Rand eine ein­ge­press­te Naht auf­wei­sen.

Im digi­ta­len User Inter­face wer­den eben­so bekann­te Objek­te aus der rea­len, ana­lo­gen Welt dar­ge­stellt, z. B. eine Notiz-Soft­ware, deren Ober­flä­che wie ein Papier-Notiz­block mit Spi­ral­bin­dung aus­sieht, ein But­ton, der wie ein ech­ter Ein/Aus-Schal­ter aus­sieht oder ein Logo, das Licht und Schat­ten wirft.

Der Skeuomor­phis­mus steht im Gegen­satz zum Flat Design, bei dem die Ele­men­te flach aus­se­hen, da auf 3D-Effek­te ver­zich­tet wird.

Web­links: Wiki­pe­dia

 

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