Ubiquitous Computing

Ubi­qui­tous (von latei­nisch upi­que “über­all”) Com­pu­ting bezeich­net die drit­te Wel­le von Computer­systemen. In der ers­ten Wel­le gab es sog. Main­frai­mes, d. h. beruf­lich benutz­ten vie­le Per­so­nen gemein­sam einen Com­pu­ter. In der zwei­ten Wel­le wur­den sog. Per­so­nal Com­pu­ter (PC) jeweils nur von einer ein­zi­gen Per­son genutzt . In der drit­ten Wel­le, auch “Per­va­si­ve Com­pu­ting” oder „Ambi­ent Intel­li­gence“ genannt, sind die Com­pu­ter “intel­li­gen­te Gegen­stän­de” und durch­drin­gen alle Lebens­­bereiche, sind also all­ge­gen­wär­tig.

Durch die Inte­gra­ti­on in die all­täg­li­chen Hand­lun­gen ver­schwin­det die Maschi­ne jedoch aus der Wahr­neh­mung des Anwen­ders, denn wäh­rend er in der zwei­ten Ära einem Desk­top-Com­pu­ter gegen­über saß, benutzt er die Tech­nik nun impli­zit.

Sofern sie mit­ein­an­der ver­netzt sind, was meis­tens sinn­voll ist, spricht man auch vom “Inter­net der Din­ge”.

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Als ers­ter hat­te 1988 Mark Wei­ser die Visi­on, die er 1991 in sei­nem Auf­satz The Com­pu­ter for the 21st Cen­tu­ry ver­öf­fent­lich­te.

Web­links: Mark Weiser/Ubiq.comEnzy­klo­pä­die Wirtschaftsinformatik/Ubiquitous Com­pu­ting.

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