User Experience

User Expe­ri­ence (Abkür­zung UX) wür­de man wört­lich mit Nut­zer­er­fah­rung über­set­zen. Gemeint ist aber ein (beson­de­res) Nut­zer­erleb­nis oder Nut­zungs­er­leb­nis; man spricht auch vom Anwender­erlebnis. Es umfasst alle Aspek­te der Erfah­run­gen eines Nut­zers bei der Inter­ak­ti­on mit einem Pro­dukt, einem Dienst, einer Umge­bung oder Ein­rich­tung, ins­be­son­de­re Soft­ware und IT-Sys­te­me. Der Begriff User Expe­ri­ence kommt meist im Zusam­men­hang mit der Gestal­tung von Web­sites oderApps zur Anwen­dung, umfasst jedoch tat­säch­lich jeg­li­che, auch nicht-digi­ta­le Pro­dukt­in­ter­ak­ti­on.

Kri­te­ri­en für eine erfolg­rei­che User Expe­ri­ence sind

  • Usa­bi­li­ty: Benut­zer­freund­lich­keit oder Gebrauchs­taug­lich­keit
  • Acces­si­bi­li­ty: Zugäng­lich­keit, Ver­füg­bar­keit, z. B. Lade­zei­ten bei Web­sites
  • Uti­li­ty: Nutz­wert von Inhal­ten und Funk­tio­nen für den Anwen­der
  • Ästhe­tik: Schö­nes, geschmack­vol­les bzw. anspre­chen­des Äuße­res
  • Erwar­tungs­er­fül­lung: Erfül­lung der Erwar­tung, die User auf­grund der Mar­ke bzw. exter­ner Infor­ma­tio­nen bereits mit­brin­gen

Die Mes­sung von User Expe­ri­ence ist nicht mit tra­di­tio­nell tech­ni­schen Metri­ken wie Page Impres­si­ons, Ver­weil­dau­ern oder Con­ver­si­on Rates getan, da damit nicht das platt­form­über­grei­fen­de Ver­hal­ten der User sowie Ver­hal­ten der User außer­halb des Medi­ums vor­her­ge­sagt wer­den kann. Micha­el Wör­mann von der Agen­tur Ser­vice­plan erläu­tert in sei­nem lesens­wer­ten Blog, dass statt­des­sen am effek­ti­ves­ten eine Online­be­fra­gung der User ist¹.

Web­links: Wiki­pe­diaSer­vice­plan-Blog.

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